Und wieder die PKW Maut

PKW Maut

Ein leidiges Thema und doch ist es noch nicht vom Tisch, sondern geistert noch immer durch die Köpfe unserer Regierung, doch die Bürger teilen diese Begeisterung nicht. Gerade mal 28 % der deutschen Autofahrer würden eine PKW-Maut befürworten. Auch von uns gibt es hier ein klares Nein und die Forderung nach einer besseren Lösung. Wie diese aussehen könnte, erfahren Sie hier.

Zunächst einmal wollen wir vorwegsagen, dass eine Lösung, egal in welcher Form, nicht wieder in anderen Staatslöchern versickern sollte. Wie wir bereits letzte Woche berichteten, gehen 2/3 der über KFZ Steuer und Maut eingenommenen Gelder in andere Finanzlöcher, jedoch nicht in den Straßenbau. Gerechtfertigterweise fordern deutsche Autofahrer, dass dies sich ändern muss, um eine Erhöhung der Steuern oder eine PKW-Maut zu rechtfertigen. Immerhin befinden sich laut ADAC rund 20 Prozent des Autobahnnetzes in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand. 1 Viertel aller Brücken ist sanierungs- oder reparaturbedürftig.

Und was wäre eine Alternative zur PKW-Maut?

Hohen Anklang unter den befragten Autofahrern fand das Modell “Auto finanziert Straße”. Mit diesem Konzept soll sichergestellt werden, dass die Einnahmen durch Abgaben der Autofahrer effizienten und nachvollziehbaren in die Infrastruktur investiert werden. Dabei werden besonders wichtige Straßenbauprojekte priorisiert und die dafür benötigten Finanzmittel konkret festgesetzt. Auf diese Weise könnte man einen Werterhalt deutscher Straßen und der Infrastruktur insgesamt dauerhaft erhalten und vor allem auch sichern.

Kein Vertrauen in Politiker

Leider haben deutsche Autofahrer verständlicherweise kein Vertrauen in die hiesigen Politiker, was die Verwendung der Finanzmittel angeht und sehen auch dieses Modell kritisch. 46 % würden es bejahen, wenn die Regierung versichern könnte, dass man sich an das Konzept ohne Ausnahmen halten würde.

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