Unterhaltskosten für Kfz gesunken

Im vergangenen Jahr haben die steigenden Lebenserhaltungskosten den Deutschen das Leben schwerer gemacht. Zum Ausgleich wurde das Autofahren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum günstiger, die Kraftstoffkosten sind gesunken. Allerdings bezweifeln Experten, dass sich dieser Trend auch in diesem Jahr fortsetzen wird.

 

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Kosten für Kfz um 0,6 Prozent gesunken

 

Allerdings konnten die gesunkenen Kosten für Unterhalt und Anschaffung eines Kraftfahrzeuges die erhöhten Lebenserhaltungskosten nur zum Teil ausgleichen. Während die Kosten für ein Kfz dem Automobilclub ADAC zufolge im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent sanken, stiegen die Lebenserhaltungskosten um 1,5 Prozent. Verantwortlich für die gesunkenen Kfz-Kosten sind vor allem die Kraftstoffpreise. Die Preise für Sprit sanken im Durchschnitt um 3,4 Prozent. Auch die Anschaffungskosten für einen Neuwagen sanken aufgrund der Krise auf dem europäischen Fahrzeugmarkt durchschnittlich um 0,2 Prozent, Ersatzteile und Zubehör wurden 0,7 Prozent billiger.

 

Trend wird nicht anhalten

 

Im langjährigen Vergleich ist jedoch auch Autofahren teurer geworden. Vor vier Jahren wurde der Preisindex auf 100 zurückgesetzt. Seitdem sind die Kosten für die Lebenserhaltung um fast sechs Prozent gestiegen. Die Kraftstoffkosten wurden 13,5 Prozent teurer. Dass sich hier der Trend vom vergangenen Jahr fortsetzt und die Preise für Sprit dauerhaft wieder sinken, ist zweifelhaft. Sie dürften vielmehr stark ansteigen, wenn beispielsweise der Vorschlag des Präsidenten des ADAC Gehör findet. Dieser schlug als Alternative zur Maut vor, die Benzinsteuern zu erhöhen. Setzt sich hingegen die Maut durch, werden die Kosten für den Unterhalt eines Automobils ebenfalls steigen. Zwar wurde versichert, dass deutsche Autofahrer davon nicht betroffen sein werden, doch Experten vermuten, dass mit der Abgabe eine Maut für alle durch die Hintertür eingeführt wird.

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