Verkehrssünder im Ausland können ihren Führerschein verlieren

Rainer Sturm / Pixelio.de

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Verkehrsregeln sind dazu da, um eingehalten zu werden. Auch im Ausland. Verkehrsdelikte im Ausland können zur Folge haben, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Zwar geht das nicht ganz so einfach, möglich ist dies aber doch! Wird der Führerschein im Ausland vorübergehend einbehalten Seitens der Behörden, so muss dieser an die zuständige Ausstellbehörde in Deutschland geschickt werden, wo Sie ihn dann abholen können. Doch auch da können unangenehme Überraschungen auf Sie warten!

 

Bei schweren Verstößen können weitere Maßnahmen eingeleitet werden

Je nach Schwere des Verstoßes kann Ihnen passieren, dass die Führerscheinstelle in Deutschland nicht nur den Führerschein nicht aushändigt, sondern auch noch eine medizinisch-psychologische Untersuchung – MPU, oder auch Idiotentest genannt – anordnet. Dies ist möglich, denn die einziehende Behörde im Ausland schickt zusammen mit Ihrem Führerschein auch einen detaillierten Bericht über der Verstoß gegen die Verkehrsregeln an die Fahrerlaubnisstelle in Deutschland. Hier wird dann über weitere Maßnahmen entschieden.

 

Führerscheinentzug im Ausland

In Österreich und Spanien wird der Führerschein zwar nicht komplett eingezogen, sondern nur „vorübergehend einbehalten“ dennoch ist die Aktion mit Laufereien und Unannehmlichkeiten verbunden. Um so etwas zu vermeiden wird empfohlen, sich mit den Verkehrsregeln im jeweiligen Land vor der Abreise rechtzeitig vertraut zu machen. Insbesondere sollten Sie die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen, Innerorts und an Landstraßen verinnerlichen. Ein Blick in den Bußgeldkatalog des jeweiligen Landes könnte übrigens auch nicht schaden. Um Bußgelder wegen „Kleinigkeiten“ zu vermeiden sollten Sie für alle Fahrzeuginsassen je eine Warnweste im Fahrzeug (nicht im Kofferraum!) mitführen. Ebenso sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum für das Verbandszeug möglichst noch in weiter Ferne liegen.

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