VW Beetle Cabriolet – ein erwürdiger Nachfolger?

VW nahm die bewährte Technik von einem VW Golf 4, verpasste dieser eine Retro-Karosserie und brachte 1998 den VW New Beetle auf den Markt. Eine Herzen schlugen höher, andere bekommen einen Herzinfarkt wenn sie den Beetle nur vom weiten sehen. Lieben und lassen, ein Mittelmaß der Automobilen Gefühle gibt es beim VW Käfer Nachbau kaum.

Früher tuckerte der Motor im Heck, die Kühlung wurde durch die Luft gewährleistet – nun ist hochmoderne Technik an Board und teilweise sorgt eine Blumenvase auf dem Armaturenbrett noch für ein paar Retrogefühle.

Die Moderne Technik hat natürlich auch so ihre Tücken, so gab es bei den Beetles bis zum Jahr 2001 öfters mal Probleme mit einer defekter Kraftstoffpumpe, die Wegfahrsperre macht sogar noch ein Jahr länger Probleme. Weitere bekannte Mängel sind von den Fensterhebern, den Tankdeckel, dem Kofferraumverschluss und von Sitzgestellen bekannt, die zu wackelnden Sitzen führen können. Im Jahr 2001 gab es von VW mal einen Rückruf wegen dem ABS Steuergerät, ein Jahr später durften ein paar Beetles mit TDI Motor wegen der Verschraubung von der Nockenwelle zurück in die Werkstatt. Doch das interessiert alles nicht, denn das Beetle Cabrio wurde erst im Jahr 2003 vorgestellt. Intern heißt der offene Beetle “1Y” und wie früher beim Käfer muss das Verdeck mit einer Persenning geschützt werden. Das Cabriodach liegt also auf der Karosserie auf und nimmt nichts vom sowieso schon recht kleinen Kofferraum mehr weg. Manuell öffnet man das Dach, selbst bei einem elektrischen Verdeck muss man noch selber Hand anlegen. 2 Jahre später kam schon das Facelift, dort gab es neue Scheinwerfer.

Der alte VW Käfer lief, lief und lief … und auch der neue Beetle ist natürlich ein Dauerläufer, auch wenn der 1. VW New Beetle nun bereits nicht mehr vom Band läuft ist es um die Zuverlässigkeit eigentlich ganz gut bestellt, die Karosserie ist recht Verwindungssteif.

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