VW Golf 2

Ausgewachsen und Gereift, präsentiert sich 1983 die 2.Generation des VW Golf. Er ist größer, rundlicher und hat durch die geglättete Karosserie einen wesentlich besseren Luftwiderstand. Optional sind von nun an Technische Neuerungen und Komfortfunktionen, wie Zentralverriegelung erhältlich. Das neu entwickelte Fahrwerk, trägt zur Verbesserung der Straßenlage bei. Auch der Innenraum wurde aufgewertet und neue Sicherheitskonzepte umgesetzt. Der Golf 2 erhält eine spezielle Hohlraumversiegelung, für die er bis heute bekannt ist. Dieses Verfahren beschert dem VW Golf 2 eine bis in den letzten Winkel konservierte Karosserie, die Wind und Wetter trotzt. Rost hat hier so gut wie keine Chance. Angeboten wird der „Neue“ in den Ausstattungsvarianten C, CL, GL, GTI, GTD und GLX, als Luxusversion. Die Benzinmotoren, starten mit 1,3l und 55 PS, über 1,6l mit 75 PS, bis hin zum beliebten 1,8l und 90 PS. Sparsame Dieseltriebwerke mit 54 oder 70 PS, runden die Palette ab.

Eine Neuauflage des GTI, kommt ein Jahr später, der 1,8l leistet weiterhin 112 PS. Weiterer Unterschied, sind die Scheibenbremsen an der Hinterachse. Gegen Aufpreis, gibt es einen Katalysator, der die Motorleistung allerdings auf 107 PS reduziert. Den GTI, können Kunden wenig später alternativ mit der 16V-Technik bestellen. Diese Maßnahme von Volkswagen, entlockt dem Motor 139 PS und eine Endgeschwindigkeit von 210 km/h. Damit wildert der GTI in noch sportlicheren Regionen, seine Doppelscheinwerfer und die zwei Endrohre, sprechen eine deutliche Sprache. Auch der GTI 16V kann mit einem Kat ausgerüstet werden, büßt dann aber 10 PS Leistung ein.

1986, hält der erste Allrad Golf Einzug bei VW. Über eine Visco-Kupplung, werden beim Golf 2 Synchro beide Achsen angetrieben. Erhältlich ist der Synchro nur mit 1,8l und 90 PS, später mit 98 PS. Im gleichen Jahr, rollt der Achtmillionste VW Golf aus Halle 54 in Wolfsburg, mit ihm die neue Variante Golf GT.

1987, bekommt der VW Golf 2 ein Facelift verpasst, neben diversen Änderungen im Innenraum, ist das auffälligste Merkmal der Wegfall der Stege an den Seitenscheiben. VW führt außerdem auch neue Motoren mit Katalysatortechnik ein.

1988, verlässt der 10 Millonste VW Golf das Band und die Golfbande, wird um einen neuen Sportler ergänzt. Der „Rallye“ Golf, kommt mit einem 1,8l Vierzylinder und stemmt dank G-Lader stolze 160 PS und 225 Nm Drehmoment auf den Synchro-Antriebsstrang. Der G60, hebt sich im Auftritt klar von den anderen ab. Understatement, sieht anders aus, dicke Backen und der geänderte Kühlergrill, machen eine klare Ansage. 1989, wird eine Sonderauflage des G60 auf die Räder gestellt. Der G60 Limited, wird noch einmal zusätzlich auf 210 PS aufgeblasen und besticht mit einer Fahrwerksabstimmung, wie man sie nur aus dem Motorsport kennt. 71 Exemplare des G60 Limited werden gebaut. Ebenfalls überarbeitet, wird der 1,6l Turbodiesel, der durch einen Ladeluftkühler nun 80 PS leistet, auch neu: 1,6l Diesel mit 60 PS. Im gleichen Jahr, wird bei VW der 11 Millionste Golf gefeiert.

Neben den bekannten Rennern GTI und GTI 16V, bietet VW 1990 den GTI G60 an. Er leistet wie der Ralley-Golf 160 PS und hat serienmäßig ABS und Servo an Bord. Unterschied zum Ralley-Golf, beim GTI G60 geht die G-Laderpower nur auf die Vorderräder. Ein weiterer Knaller ist die hochbeinige Geländeversion, der Golf 2 Country. Als Basis dient der CL mit vier Türen, 98 PS und Allradantrieb. Im Vergleich zu den anderen ist er 18 cm höher und mit einem Unterfahrschutz ausgestattet.

Im November 1990 kullert der Einmillionste GTI vom Band, 12 Millionen Gölfe sind es mittlerweile insgesamt. Im letzten Modelljahr 1991, gibt es das GTI Sondermodell „Edition Blue“ mit Perleffektlackierung, BBS Felgen, dunkle Leuchten, Leder und vielen weiteren Extras, auch erhältlich, die Version „Fire & Ice“.

 Nach 6,3 Millionen VW Golf, endet die Produktion der 2,Generation Golf.

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