VW Golf V: Der große Bruder

2003 kam der Golf V als Update des Wolfsburger Klassikers auf den Markt. Mit ihm steigerte sich besonders die Zuverlässigkeit drastisch. Die fünfte Golf-Generation ist eines der zuverlässigsten Autos der Kompaktklasse und daher auch eine uneingeschränkte Empfehlung für Gebrauchtwagenkäufer. Die Preisprognose zeigt weiter nach unten, bereits nach fünf Jahren Bauzeit und knapp 800 000 verkauften Autos kam mit dem Golf VI bereits ein Nachfolger auf den Markt.

Neben einer dynamischeren Ausrichtung des Designs bietet der Golf V im Gegensatz zu seinem Vorgänger angenehme Platzverhältnisse. Auch im Fond kann man nun als Erwachsener bequem sitzen, der Kofferraum wuchs ebenfalls auf 350 Liter. Die Qualität der Materialien ist im Innenraum auf hohem Niveau geblieben, was Gebrauchtwagenkäufern nur entgegen kommen kann. Auch in der fünften Generation des Kompakten gibt es neben dem drei- bzw. fünftürigen Steilheck auch eine Kombiversion Jetta mit vergrößertem Gepäckraum. Es fasst im Kombi bis zu 1550 Liter. Ebenfalls ein neues Sondermodell ist der Golf Plus, dessen Aufbau etwas höher ist und die Sitzposition des Fahrers dementsprechend nach oben verlagert. Außerdem bietet der Plus als Minivan-Variante einen größeren Kofferraum, der 505 bis 1450 Liter fasst.

Die Sicherheitsausstattung ist auch in der fünften Golf-Generation sehr gut. Hier helfen elektronische Assistenten wie ABS, ESP, ASR und ein Bremsassistent der Sicherheit. Dies führte zu fünf Punkten im NCAP-Crashtest. Aus der großen Motorenpalette überzeugt schon der 1,6-Liter-Benziner (102 PS) mit ausreichenden Fahrleistungen. Etwas mehr Leistung bei kleinerem Hubraum bieten die 1,4-Liter-TSI-Modelle mit bis zu 170 PS. Unter den Dieseln empfiehlt sich der 1,9-Liter-TDI mit 105 PS. Er ist durchzugsstark und spart an der Tanksäule. Die Zuverlässigkeit des fünften Golf ist sehr gut. Weder von ADAC noch vom TÜV gibt es viel zu meckern an dem Kompaktwagen. Häufige Mängel sind der Ausfall von Lampen und schnell verschlissene Bremsen.

Den Preis bestimmt beim Golf maßgeblich die Karosserieform. So kostet ein normales 1,6-Liter-Modell aus dem Jahr 2006 knapp 8000 Euro. Für ein entsprechendes Modell als Golf Plus oder Variant sind bis zu 1000 Euro Aufpreis fällig. Der 1,9-Liter-Diesel liegt auf dem Niveau des Benziners.

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