VW Lupo: Kleiner Stadtflitzer

Im sogenannten Kleinstwagensegment ist der VW Lupo seit 1998 beheimatet. Der Wolfsburger Mini ist als Dreitürer mit vier oder fünf Sitzen erhältlich. Mit einer Länge von 3,5 Metern ist der Lupo wohl ein perfektes Auto für den Stadtverkehr und enge Parklücken. Doch die kompakten Ausmaße fordern ihr Tribut im Innenraum. Passagiere im Fond des Autos haben sehr wenig Platz und auch das Kofferraumvolumen ist klein. Dies kann allerdings ähnlich wie bei Konkurrenten in dieser Klasse durch Umklappen der hinteren Sitzbank vergrößert werden.

Bis zum Jahr 2001 wurde der Lupo im Stammwerk in Wolfsburg gebaut, danach wurde die Produktion nach Belgien verlegt. Den Lupo gab es mit Motoren von 1 Liter bis 1,6 Liter und 50 PS bis 125 PS. Zusätzlich zum normalen Lupo gab es die Sondermodelle 3L und GTI. Letzterer bietet mit einem 1,6 Liter 16V mit 125 PS einen durchzugsstarken Motor, spielt aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaum eine Rolle. Der Lupo 3L war das erste serienmäßige Dreiliterauto, welches den niedrigen Verbrauch durch leichte Materialien und einen sparsamen Dreizylindermotor erreicht. Der Wagen war allerdings aufgrund des hohen Anschaffungspreises ein Ladenhüter.

2005 lief die Produktion des Lupos aus, auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind sie allerdings als kleines Stadtauto noch beliebt. Auch die sparsamen Motoren und das gute Handling überzeugen im Stadtverkehr. Problem des Lupos ist allerdings, dass das Basismodell ohne ABS ausgeliefert wurde und nur höhere Ausstattungslinien mit dem Assistenten ausgerüstet sind. Auch in puncto Fehleranfälligkeit ist der Lupo kein Spitzenreiter. Besonders rostige Abgasanlagen und anfällige Handbremsen sind die Probleme des Lupo. Hier lohnt sich unter Umständen ein Blick auf den zuverlässigeren Nachfolger, den VW Fox. Dieser ist zwar erst seit 2005 auf dem deutschen Markt erhältlich, allerdings auch mit günstigerem Anschaffungspreis.

Als Motorenempfehlung gilt neben dem 3-Liter-Modell auch der 1,4 Liter-Motor mit 75 PS. Letzterer liegt im Gebrauchtwagenmarkt bei knapp 4000 Euro.

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