Wärmespender Standheizung

In den letzten Tagen sieht man sie wieder häufiger. Frierende Autofahrer, die versuchen ihre Scheiben mit einer CD-Hülle oder der Treuepunkte-Sammelkarte freizukratzen. Ja, es ist kalt geworden und der Winter steht vor der Tür. Zitternde Finger, zugefrorene Scheiben und kalte Motoren werden demnächst wohl wieder gang und gebe sein. Gut das es die Standheizung zum Nachrüsten gibt, sie taut im Winter das Auto auf, hilft Kraftstoff zu sparen und den Verschleiß im Motor, nach dem Kaltstart zu reduzieren.

Eine feine Sache also der Autokamin, nur sollte man sich nicht unbedingt selber an den Einbau der Standheizung machen. Wer nicht gerade Profi ist, sollte in jedem Fall einen Fachmann damit beauftragen die Standheizung einzubauen. Hier kann man nämlich eine ganze Menge falsch machen. Dies betrifft hauptsächlich den Anschluss der Elektronik, sowie der Eingriff in den Kühlkreislauf des Motors, der bei falschem Einbau sicherlich mollig warm wird, es im schlimmsten Fall aber nicht überlebt. Also ab in die Werkstatt zum Pfofi. Eine Standheizung, gibt es in der Regel im Set und besteht aus der Elektronik, dem Heizgerät, diversen Schläuchen und Schellen, einer Pumpe und einem kleinen Auspuff. Besonders beliebt sind Geräte von Webasto. Ab etwa 1000 Euro, ist man je nach Fahrzeugtyp dabei, natürlich wird es mit steigender Fahrzeuggröße teurer. Lohnen tut es sich auf jeden Fall, keine zugefrorenen Scheiben mehr, Motor und Innenraum sind vorgewärmt und somit steht einem stressfreien  Start in den Tag nichts mehr im Weg.

Der Einbau der Standheizung kann locker einen ganzen Tag dauern, da viele Arbeitsschritte nötig sind. Das Prinzip der Standheizung ist dagegen simpel, sie wird mit in den Kühlkreislauf des Motors integriert und heizt Benzingetrieben, Motor und Innenraum auf. Gesteuert wird die Standheizung über eine Zeitschaltuhr, per Knopfdruck und ganz modern, per Anruf, SMS oder über eine eigene App. Nun muss die Standheizung eigentlich nur noch eingebaut werden. Dafür wird als erstes ein Platz für das Heizgerät gesucht. Damit die Standheizung läuft braucht sie Benzin aus dem Tank, welcher durch eine kleine Pumpe und Schläuche gefördert wird. Diese werden verlegt und die Pumpe befestigt. Kompliziert ist das Anschließen der Elektronik, hier muss oft der halbe Innenraum zerlegt werden, um die Kabel der Standheizung zu verlegen und an das Bordnetz anzuschließen. Jetzt werden nur noch die Kühlwasserschläuche verbaut und die Standheizung somit mit in den Kühlkreislauf des Motors integriert. Nach dem Einbau muss gründlich entlüftet und getestet werden, ob und wie die Standheizung funktioniert. Eine Standheizung erleichtert einem also die unangenehmen Seiten des Winters. Eiskratzen gehört durch eine Standheizung der Vergangenheit an, schont da sich das Kaltstartverhalten ändert, Umwelt und Motor, aber auch die Nerven des Autofahrers, welcher nicht mehr frieren muss.

Wärmespender Standheizung
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