Welches Motorenöl ist das Richtige

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In gewissen Abständen sollte jeder Autofahrer den Ölstand seines Fahrzeuges überprüfen. Befindet sich die Höhe des Ölstandes nicht mehr zwischen den beiden Markierungen, muss dringend Motorenöl nachgefüllt werden. Hierbei sollte der Autofahrer darauf achten das richtige Motorenöl zu verwenden. Es gibt viele verschiedene Ölsorten, auch wenn sie fast alle gleich aussehen. Jede Sorte ist anders und erfüllt verschiedene Zwecke. Zunächst gibt es verschiedene Herstellungsarten. Es gibt Mineralöl, Teilsynthetik-Öl und Synthetik-Öl. Bei der Herstellung von Mineralöl werden Grundöle aus Erdöldestillaten verwendet. Dieses Öl ist das günstigste Motorenöl. Das Teilsynthetik-Öl enthält sowohl mineralische sowie synthetische Grundöle. Dieses Öl liegt in der mittleren Preissequenz. Das teuerste Motorenöl ist das Synthetik-Öl. Hier werden ausschließlich Grundöle verwendet, die synthetisch hergestellt werden. Ist hier die Entscheidung getroffen, muss nach Herstellervorgabe die richtige Ölsorte herausgesucht werden. Da ist zum Beispiel die Viskosität sehr wichtig, also die Dünn- bzw. Dickflüssigkeit des Öls. Das erkennt der Autofahrer an dem SAE-Grad der auf der Verpackung des Motorenöls vermerkt ist, wie zum Beispiel SAE 15W/40. Aber auch die Qualität ist wichtig. Hier findet der Käufer Abkürzungen wie API oder ACEA. Informationen für das geeignete Motorenöl findet der Autofahrer zum Beispiel im Handbuch des Fahrzeuges. Meist sind dort Empfehlungen vom Fahrzeughersteller zu finden. Manchmal kann der Fahrer auch Informationszettel über die Ölsorte im Motorraum entdecken. Dieser kann u. a. am Ölmesstabrohr befestigt sein. Mit absoluter Sicherheit kann aber der Autohändler weiterhelfen. Mit ein paar Daten aus dem Fahrzeugschein findet er die richtige Ölsorte heraus.

 

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