Weniger Ruß schont die Umwelt – Informationen zum Thema Diesel und Rußfilter

Der Rußfilter für KfzDieselfahrzeuge werden immer öfter mit Rußfiltern ausgerüstet. Rußfilter, oder auch Partikelfilter genannt, haben die Aufgabe die im Abgas von Dieselfahrzeugen vorhandenen Partikel zu reduzieren. Diese setzen sich beim Durchströmen des Filters in den porösen Wänden dieses Wabenkörpers ab. Der Rußfilter muss daher in gewissen Abständen vom Ruß befreit werden, um eine hohe Filtration zu gewährleisten. Mittlerweile werden in Neufahrzeugen etwa 97 % aller Partikel herausgefiltert. Grundsätzlich gibt es beim Rußfilter zwei Funktionsweisen. Die erste Form ist der Wandstromfilter. Hier durchdringt das Abgas im Filter eine poröse Wand. Die zweite Variante ist der Durchflussfilter. Bei dieser Form durchfließt das Abgas den Filter an seiner inneren Oberfläche entlang. Die Partikel im Dieselgas setzen sich vorwiegend aus Ruß und unverbrannten Kohlenwasserstoffen zusammen. Rußbildung wird hervorgerufen durch die Kraftstoffeigenschaften sowie des Verbrennungsverfahren. Additive, die im Motoröl und im Dieselkraftstoff enthalten sind, sorgen für eine akkumulierende Ascheablagerung im Filter. Ebenso bildet sich Asche durch den Metallabrieb im Motor. Durch die anwachsende Rußbeladung steigen der Abgasgegendruck des Filters und auch der Kraftstoffverbrauch. Durch die Verwendung von Low-SAPS-Ölen soll der Ascheaufbau gemindert werden. Bei der Verbrennung dieser Öle entstehen stark reduzierte Anteile an Sulfat-Asche, Phosphor und Schwefel. Der Einsatz schwefelarmer Kraftstoffe soll den gleichen Effekt haben. Durch das Abbrennen des Rußes im Filter wird eine Regeneration erreicht. In einer Reihe von Langzeittests wurde festgestellt, dass Rußfilter zu einer Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs von 3 bis 8 Prozent führen kann. Die Erhöhung kommt unter anderem von der notwendigen Regeneration der Dieselrußpartikelfilter. Dazu wird zusätzlicher Kraftstoff benötigt. Denn für die Zündung des angesammelten Rußes bis zur vollständigen Regeneration benötigt man eine hohe Abgastemperatur. Für die Haltung und Anhebung der Abgastemperatur liefert die Verbrennung die nötige Energie. Dieselfahrzeuge verbrauchen weniger Kraftstoff als Benziner. Angeblich produzieren Fahrzeuge, die mit Diesel fahren, weniger Schadstoffe. Sind aber im Gegenzug dazu die Fahrzeuge mit der höheren Rußemission. Diesel wird aus Erdöl gewonnen. Der Diesel eignet sich aber erst für den Motor, wenn dieser mit verschiedenen Additiven (Zusätzen) und anderen Chemikalien versetzt wird. Dieselöl ist eine klare ölige Substanz und besitzt einen typischen öligen Geruch. Dieselkraftstoff kann in Kontakt mit der Haut Reizungen hervorrufen. Deshalb sollten Wegwerfhandschuhe getragen oder eine Schutzcreme benutzt werden.

Grundsätzlich werden heutzutage größere Dieselmotoren mit Rußfilter angeboten. Eine Wahlmöglichkeit besteht nur bei Kleinwagen, da die Einhaltung der Grenzwerte bei kleineren Motoren auch ohne Filter möglich ist. Eine Umrüstung für Fahrzeuge ohne Rußfilter hat einige Vorteile. Zum Beispiel sichert sich der Fahrzeughalter einen Steuer-Bonus, das Fahrzeug bekommt kein Fahrverbot in den Umweltzonen und es steigert den Wiederverkaufswert des Fahrzeuges.

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