Weniger Verwaltungsaufwand durch Saisonkennzeichen

Rudolpho Duba / pixelio.de

Im April beginnt wieder die Saison für Motorräder, Cabriolets, Oldtimer, Wohnmobile und spezielle Liebhaber-Fahrzeuge. Die meisten von diesen Fahrzeugen sind heutzutage mit einem Saisonkennzeichen bestückt. Dieses Kennzeichen ist nur für einen bestimmten Zeitraum im Jahr gültig. Dieser Zeitraum muss mindestens zwei Monate bzw. darf höchstens elf Monate betragen. Zu erkennen ist das Saisonkennzeichen an den zusätzlichen Angaben zum Zulassungszeitraum. Sind auf dem Kennzeichen eine 09 und über einen Trennstrich eine 04 angegeben, hat das Fahrzeug einen Zulassungszeitraum vom 01. April bis zum 30. September. Wünscht der Fahrzeughalter irgendwann einen neuen Zulassungszeitraum, muss auch ein neues Kennzeichen für das Fahrzeug erstellt werden. Verfügt ein Fahrzeug über ein Saisonkennzeichen darf es nach Ende der Saison nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Es dürfen auch keine Probe- oder Überführungsfahrten mit dem Fahrzeug in dieser Zeit unternommen werden. Selbst das Parken auf öffentlichen Parkplätzen ist untersagt. Das Fahrzeug muss auf einen privaten oder eigens dafür gemieteten Stellplatz überwintern. Vorteil dieses Saisonkennzeichens ist, dass der Fahrzeughalter nicht jedes Jahr zum An- und Abmelden bei der Zulassungsstelle erscheinen muss. Der Fahrer spart dabei viel Geld, das sonst für die An- und Abmeldegebühr angefallen wäre. Aber auch der Verwaltungsaufwand für die Zulassungsbehörde ist durch die Saisonkennzeichen geschrumpft. Mit Saisonkennzeichen lässt sich also eine Menge Geld sparen.

 

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