Wenn das Auto in die Werkstatt muss

Auto in der Werkstatt

Auch wenn man einiges selbst machen kann, gibt es immer wieder Sachen, die man einfach nicht zuhause in der eigenen Garage reparieren kann. Sei es, weil man nicht weiß wie, oder weil einem einfach die dafür nötigen Werkzeuge fehlen. Das Auto muss also in die Werkstatt. Das kann teuer werden, aber auch hier gibt es Tricks und Tipps, die dabei helfen, Ärger zu vermeiden.

 Die richtige Werkstatt finden

Werkstatt ist nicht gleich Werkstatt. Man kann wählen zwischen:

  • Vertragswerkstätten
  • freie Werkstätten
  • Spezialbetriebe

Zur Ersteren müssen Sie, wenn während der Garantiezeit Ihres Wagens ein Mangel auftritt, denn nur der Verkäufer darf diesen vertragsrechtlich beheben. Ansonsten sind Sie frei in Ihrer Wahl, sollten dabei allerdings auf die Ausstattung und die veranschlagten Kosten achten.

Den Auftrag erteilen

Achten Sie darauf, dass der Auftrag in Schriftform so detailliert wie möglich erstellt wird. Je konkreter die Auftragsdetails, umso weniger Streitpunkte nach der Reparatur. Seien Sie bei der Prüfung, was repariert werden muss, dabei und lassen Sie sich erklären, was kaputt ist und welche Optionen es gibt. Fragen Sie ruhig nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Eine gute Werkstatt kann alles auch für Laien erklären.

Das sollte schriftlich festgehalten werden:

  • Fahrzeug-Kennzeichen
  • Fahrgestellnummer
  • Kilometerstand
  • Datum der Annahme
  • Person, die den Auftrag annimmt
  • Ihre Telefonnummer für Rückfragen
  • Jede zu erledigende Arbeit im Detail (nicht: „TÜV-fertig machen“ oder „alle nötigen Arbeiten ausführen“)
  • Vereinbaren Sie, dass alle Altteile ins Fahrzeug gelegt werden (zwecks Beweismittel).
  • Geben Sie eine Kosten-Obergrenze an.

Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, Beweise zu sichern und festzuhalten, was, für welchen maximalen Preis erledigt werden soll.

 

Wenn das Auto in die Werkstatt muss
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