Wenn die Dämmerung zum Feind wird

smart wizard / Pixelio.de

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Sicherheitsrisiko Nachtblindheit – für viele Autofahrer ist es eine echte Herausforderung, in der Dämmerung oder in der Dunkelheit unterwegs zu sein. Wer von verminderter Sehfähigkeit betroffen ist, kann bei geringem Licht – z.B. in der Dämmerung – Verkehrschilder erst aus einer kurzen Distanz lesen. Auch werden die Betroffenen schneller geblendet, die Augen können sich an veränderte Lichtverhältnisse schlechter anpassen. Wenn es dabei auch noch regnet, wird es besonders schlimm. Ob es sich dabei aber wirklich um Nachtblindheit handelt, kann nur ein Facharzt klären.

Regelmäßig zum Augenarzt

Ab dem 40. Lebensjahr sollte man jährlich zur Augenuntersuchung gehen. Nicht nur drohende Nachtblindheit, sondern auch andere Erkrankungen am Auge können so rechtzeitig diagnostiziert werden und für eine Behandlung die optimale Grundlage bilden. Die Abnahme der Sehschärfe ist nicht nur im Alltag ein Problem, beim Autofahren wird diese zu einem enormen Sicherheitsrisiko. Nachtblindheit und Kurzsichtigkeit treten schleichend auf. Zunächst bemerkt man die Veränderungen gar nicht, erst, wenn die Symptome deutlich zugenommen haben, macht man sich darüber Gedanken.

 

Spezialbrillen gegen Nachtblindheit helfen nur bedingt

Je nach Ausprägung der Beeinträchtigung der Sehkraft kann der Augenarzt mit speziellen Brillen helfen. Diese Brillen verfügen über eine besondere, Kontrast verstärkende Gelbtönung und eine geringe Stärke, um die durch Dunkelheit bedingte Kurzsichtigkeit zu korrigieren. Bevor Sie sich jedoch auf Teufel-komm-raus eine gelb getönte Brille besorgen, sollten Sie unbedingt die Ursachen für die nächtliche Schwachsichtigkeit ärztlich abklären lassen. Fragen Sie auch Ihren Augenarzt nach einer geeigneten Sehhilfe. Eine gute Nachtsichtbrille ist speziell für Ihre Augen abgestimmt. Eventuell vorhandene Netzhautkrümmung kann ebenfalls mit derselben Brille ausgeglichen werden. So fahren Sie wieder sicher durch die Nacht.

Wenn die Dämmerung zum Feind wird
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