Wenn die Hitze dem Auto schadet

Motor Elektronik

Das heißeste Wochenende des Jahres sollen wir hinter uns haben, was aber nicht bedeutet, dass nicht noch ähnlich warme Tage kommen werden. Was schon uns Menschen zum Stöhnen bringt, ist für die Elektronik moderner Autos eine rechte Qual. Viele Autos streiken plötzlich und wichtige elektronische Systeme verhindern die Weiterfahrt. Wie lassen sich solche Schäden vermeiden?

  1. Prüfe Sie immer alle Systeme und warten sie diese. Dazu gehören Kühlwasser, Klimaanlage, Lüftung und Luftfilter. Es kann fatal sein, wenn man hier etwas vergisst, denn Überhitzung führt häufig zu Fehlern in der Elektronik, die das Auto stilllegen können.
  2. Im Schatten parken. So vermeiden Sie, dass die Temperatur unter der Motorhaube über 85 Grad steigt, die maximal Temperatur, für die elektronische Bauteile ausgelegt sind.
  3. Im Stau sollten Sie immer den Motor ausstellen, wenn absehbar ist, dass Sie länger stehen bleiben werden. Die Hitze der Sonne, der erwärmten Luft und des Asphalts, plus zusätzliche Hitze vom heiß laufenden Motor kann die Elektronik endgültig beschädigen.
  4. Bei Schäden nicht weiter fahren. Während man früher bei einem überhitzen Kühler nur warten musste, hilft Geduld bei durch Hitze beschädigter Elektronik leider gar nicht. Eher im Gegenteil. Wer damit noch weiter fährt, gefährdet sich selbst und andere, denn die Warnleuchten der elektronischen Systeme leuchten nicht umsonst. Im schlimmsten Fall sind ABS, ESP oder sogar die Airbags nicht nutzbar.

Fazit: Wer sein Auto regelmäßig wartet und im Sommer schattig parkt, der mindert die Gefahr eines Schadens der Elektronik erheblich. Hinzu kommt, dass man sein Auto schonen sollte. Das bedeutet, im Stau den Motor abstellen und bei ersten Anzeichen von Schäden sofort eine Werkstatt aufsuchen.

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