Wenn es nicht mehr funkt

Zündkerze

Dann hat der Motor ein Problem oder besser gesagt, die Zündkerzen haben eines, denn sie sind das I-Tüpfelchen, ohne das der Motor nicht läuft. Tausende Male in einer Minute entzünden sie das Benzin-Luftgemisch und überstehen dabei problemlos Temperaturen bis zu 900 °C. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie schnell verschleißen, wobei moderne Zündtechnik eine deutlich längere Haltbarkeit möglich macht. Wie Sie Zündkerzen wechseln erfahren Sie hier.

Der Ausbau

Ziehen Sie die Stecker ab und drehen Sie die Kerzen mit einem speziellen Zündkerzenschlüssel aus der Fassung. Hierbei müssen Sie vorsichtig vorgehen. Es dürfen keine Schmutzteilchen in das Gewinde fallen. Sollte die Zündkerze sehr fest sitzen, dann drehen Sie sie nur ein kleines Stück raus. Lassen Sie dann etwas Öl in den Gewindegang laufen und drehen Sie die Zündkerze wieder hinein. Nach ein paar Minuten können Sie sie komplett rausdrehen.

 Rückschlüsse über den Motor

Wer ein wenig Erfahrung hat, der kann über eine ausgebaute Zündkerze viele Rückschlüsse über den Zustand des Motors ziehen. Ein bräunlicher oder gelblicher Überzug deutet darauf hin, dass alles in Ordnung ist. Sind die Elektroden jedoch verschlissen, so muss die Kerze gewechselt werden. Ein Zeichen für eine falsche Vergasereinstellung, eine defekte Warmlaufregelung oder einen verschmutzten Luftfilter könnte eine verrußte Kerze sein.

Kerze wieder einsetzen

Zu Anfang drehen Sie die Kerze per Hand in das Gewinde. Erst wenn Sie sie nicht weiter drehen können, setzen Sie den Schlüssel an. Jedoch auch hier nicht zu fest, um die Kerze nicht zu beschädigen. Die Keramik kann schnell brechen.

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