Wenn es unter der Motorhaube quietscht – Zeit für Keilriemenwechsel

Helmut J. Salzer / Pixelio.de

Helmut J. Salzer / Pixelio.de

Wenn es unter der Motorhaube quietscht, dann ist womöglich der Keilriemen bereit für einen Wechsel. Fachmännisch heißt der Keilriemen auch Antriebsriemen, denn er treibt die Lichtmaschine an. Der Keilriemen wird zwischen Kurbelwelle und Lichtmaschine gespannt. Im Inneren befindet sich ein Stahlseil, was die Lebensdauer erhöht und für ausreichend Stabilität für viele Betriebsstunden sorgt. Doch irgendwann ist auch ein Keilriemen alt und ausgeleiert. Wenn er nicht fest genug gespannt ist, rutscht er und sorgt für Probleme bei der Stromversorgung. Ein gespannter Keilriemen ist allerdings nur eine Notlösung, ein Wechsel ist sicherer und langfristig gesehen auch eine notwendige Investition.

Im Winter läuft die Lichtmaschine auf Hochtouren

Gerade im Winter verbraucht das Auto viel Strom, den es über die Lichtmaschine zieht. Arbeitet der Keilriemen nicht mehr richtig, kann es dazu kommen, dass die Batterie nicht ausreichend geladen wird. Über kurz oder lang kommt es dann zu Startschwierigkeiten. In einigen Autos treibt der Keilriemen zusätzlich auch die Wasserpumpe, oder die Servolenkung an. Reißt der Riemen, kann dies fatale Folgen haben. Fällt die Servolenkung aus, wird es schwer, das Fahrzeug sicher zu lenken. Fällt die Wasserpumpe aus, kann es zu einem Motorschaden kommen.

 

Wann ist ein Wechsel angesagt?

Die Lebensdauer von Keilriemen ist in der Regel für etwa 160.000km Fahrleistung angedacht. Die Lebensdauer kann aber schwanken, je nach Belastung. Fängt es jedoch unter der Motorhaube zu quietschen an, dann ist es höchstwahrscheinlich der Keilriemen. Bevor Sie jedoch mit neu spannen herum experimentieren, sollten Sie lieber in Erwägung ziehen, den Keilriemen sofort auszuwechseln. So sind Sie auf der sicheren Seite.

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