20013

Wie Winterreifen helfen, Kraftstoff zu sparen

Erhöhter Reibungswiderstand und grobes Profil – lange Zeit waren Winterreifen der Inbegriff des Spritfressers. Aus diesem Grund ließen die Autofahrer die Reifen lange Zeit erst dann montieren, wenn der erste Schnee fiel. Da konnte es auch schon einmal vorkommen, dass der PKW erst einmal mit den Sommerreifen auf der winterlichen Fahrbahn an der Werkstatt vorbei und gegen den Bordstein oder die Wand des Autohauses rutschte. Doch seit einiger Zeit gilt nicht mehr generell, dass Winterreifen Spritfresser sind. Im Gegenteil. Mit einem guten Händchen bei der Wahl der Pneus können diese sogar helfen, Kraftstoff einzusparen.

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Winterreifen gelten schon länger nicht mehr als Spritfresser. Sie können im Gegenteil helfen, den Kraftstoffverbrauch zu senken

 

Wie Jürgen Drechsler, der Geschäftsführer des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkanisierhandwerk, mitteilte, gebe es spritfressende Reifen schon länger nicht mehr. Die Technik hat auch in der Reifentechnologie enorme Fortschritte erzielt. Neue Gummimischungen und die sogenannte Lamellentechnologie haben den Rollwiderstand der Winterreifen erheblich reduziert, ohne dass die Bodenhaftung darunter leiden musste. Mittlerweile gebe es beim Rollwiderstand kaum noch Unterschiede zwischen Winter- und Sommerreifen.

Es gibt auch einige Dinge, die der Fahrzeugführer tun kann, um zu helfen, mit den Reifen Sprit einzusparen. Generell gilt, dass es günstiger ist, zu Pneus mit einer schmalen Standfläche zu greifen. Denn schmalere Reifen halten sowohl den Luft- als auch den Rollwiderstand gering und senken somit den Verbrauch. Natürlich sind hier Grenzen gesetzt, die Reifenbreite muss sich im Rahmen der vom Hersteller zugelassenen Daten für Pneus befinden. Zu schmale Reifen können sich ungünstig auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs auswirken.

Eine weitere Möglichkeit für den Fahrer selbst darauf zu achten, dass die Reifen helfen, Kraftstoff einzusparen, ist die Überwachung des Luftdrucks. Als Faustregel gilt: Wird der Druck konstant 0,5 bar über den empfohlenen Daten des Herstellers gehalten, können bis zu drei Prozent des Spritverbrauchs eingespart werden. Allerdings sollte diese Grenze eingehalten werden. Zuviel Druck erhöht den Verschleiß.

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