Wolfsburg wird 75: Rückblick auf den VW Käfer

VW Käfer

Er hat ein Stück deutsche Geschichte geschrieben und war populär und treu zugleich. Die Rede ist vom VW Käfer, der zu Zeiten des Nationalsozialismus in Wolfsburg erbaut wurde. Die kreisfreie Großstadt wurde vor 75 Jahren ins Leben gerufen und war die zentrale Anlaufstelle für die Produktion des VW Käfer.

Ferdinand Porsche als Initiator

Alles begann, als Ferdinand einen ersten Entwurf des Prototypen entwickelt hat und dabei vor allen Dingen die rundliche Form, die Raumeigenschaften bestimmte und den Boxermotor im Heck skizziert hatte. Zwar sah das Modell zu dem Zeitpunkt alles andere als nach einem VW Käfer aus, dennoch entwickelte sich das Modell binnen kürzester Zeit nicht nur zu einem Fortbewegungsmittel, sondern im gleichen Zuge zu einem Militärfahrzeug, einem Schwimmwagen oder zu einem Cabriolet an der Front.

VW Käfer zur Massenmotorisierung

Mit der Stadtgründung von Wolfsburg ging auch der Name der KdF (Kraft durch Freude) umher, die sich vorwiegend mit der Kontrolle und Überwachung der Freizeit aller Deutschen beschäftigt hatte, und so repräsentiert die Stadt ebenfalls der Name “Stadt des Kraft-durch-Freude-Wagens” – wohl bemerkt zu Zeiten des zweiten Weltkrieges, um das rechte Regime zu stützen. Auch der Käfer verfolgte eine derartige Intention. Der Erfolg war anfangs so groß, dass sich der Käfer bis 1974 immerhin über 12 Millionen Mal verkauft und erst später vom VW Golf verdrängt wurde. Die Konsequenz: Die Produktionslinie ist nicht mehr in Wolfsburg, sondern in Emden und später Mexiko weiter produziert worden. 2003 zählte VW über 21,5 Millionen Modelle.

Quelle: Stern

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