Zahnriemen wechseln – die tickende Zeitbombe unter der Haube

Jean Oumard / Pixelio.de

Jean Oumard / Pixelio.de

Unter der Motorhaube tickt fast im wahrsten Sinne des Wortes, eine Zeitbombe: der Zahnriemen. Er ist dazu da, im Motor die Nockenwelle anzutreiben und so die Ventile in Bewegung zu halten. Der Zahnriemen zählt zu den so genannten Verschleißteilen im Motorraum und besteht in der Regel aus Gummi. Dass der irgendwann seinen Dienst nicht mehr tut, sollte jedem Autobesitzer klar sein. Allerdings kündigt sich der Verschleiß nicht an. Reißt der Zahnriemen, kann dies zu einem kapitalen Motorschaden führen.

Zahnriemen in der Werkstatt wechseln lassen

Der Zahnriemen hat eine ungefähre Lebensdauer von ca. 60.000-120.000 gefahrenen Kilometern. Das ist eine riesige Spanne. Wann bei Ihrem Fahrzeug der Zahnriemen vorsorglich gewechselt werden sollte, steht aber im Benutzerhandbuch Ihres Autos. Der Blick hier rein lohnt sich allemal. Die Kosten für den Wechsel bewegen sich je nach Modell zwischen 200 und 1000 Euro. Allerdings sind diese Kosten relativ gut planbar, wenn Sie wissen, wann der nächste Wechsel fällig wird.

 

Zahnriemen selber wechseln – ist es möglich?

Natürlich liegt der Wechsel in der heimischen Garage auch im Bereich des Möglichen, allerdings sollten Sie genau wissen, was Sie tun. Sie müssen nämlich im Motorraum arbeiten und nach getaner Arbeit müssen Kurbel- und Nockenwelle neu justiert werden. Wird die Justierung nicht, oder falsch ausgeführt, läuft der Motor nicht mehr rund. Die Folgen können auch hier fatal sein! Abgesehen davon ist der Zahnriemen nur schwer erreichbar. Je nach Modell müssen Sie unter Umständen Lichtmaschine, Wasserpumpe und Luftfilter ausbauen, damit Sie überhaupt an das zu reparierende Teil rankommen.

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