Zittern des Lenkrads – meist sind defekte Stoßdämpfer, oder Reifen dafür verantwortlich

Dagmar Zechel / Pixelio.de

Dagmar Zechel / Pixelio.de

Es kommt immer wieder vor, dass während der Fahrt das Lenkrad vibriert, oder zittert. In den meisten Fällen wird das Zittern bei höherer Geschwindigkeit spürbar stärker. Schuld am Zittern können abgenutzte Stoßdämpfer, oder ein Problem mit den Reifen sein. Oft ist der Fehler leicht zu beheben, in anderen Fällen sollte die Fachwerkstatt aufgesucht und der Defekt fachmännisch behoben werden.

Unwucht in den Reifen

Streift man einige Male den Bordstein, geraten die Reifen „aus der Spur“. Das Auswuchten sollte nach Möglichkeit in einer Werkstatt stattfinden, um das Gewicht optimal auf alle vier Reifen verteilen zu können. Dazu ist jedoch ein spezielles Messgerät erforderlich. Anschließend werden die Felgen mit kleinen Zinkgewichten bestückt, die die Unwucht ausgleichen.

 

Reifendruck nicht in allen Reifen gleich

Man sollte es kaum glauben, ist aber wahr! Wenn der Druck in den Reifen unterschiedlich hoch ist, kann das zu Lenkschwierigkeiten führen. Selbst geringe Abweichungen machen sich beim Lenken bemerkbar. Die Lenkung wirkt schwammig, Sie können Ihr Fahrzeug nicht mehr mühelos in der Spur halten und müssen fast ständig gegenlenken, bzw. korrigieren. Es ist also wichtig, dass der Reifendruck in allen Reifen gleich hoch ist. Welchen Reifendruck Ihr Fahrzeug benötigt, ist an der Schwelle an der Fahrertür ersichtlich, steht aber auch im Benutzerhandbuch.

 

Weitere Ursache: defekte, verschlissene Stoßdämpfer

Defekte, verschlissene Stoßdämpfer können ein Lenkradzittern ebenso verursachen, wie unwuchtige Reifen. Den Tausch sollte unbedingt eine Fachwerkstatt durchführen. Hier kommen allerdings Kosten auf Sie zu. Am besten Sie holen sich einige Angebote von freien Werkstätten ein, so können Sie bares Geld sparen!

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